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THEATERARRANGEMENTEN
2007
Liebe, Eifersucht, Intrige und
Betrug bilden die explosiven Zutaten, aus denen Giacomo Puccinis
„Tosca“ gemixt ist. Nach dem großen
Erfolg von La Bohème 2001 und 2002 erwartet die Besucher
vom 18. Juli 2007 bis 19. August 2007 auf der Seebühne
ein weiteres Meisterwerk des italienischen
Komponisten Giacomo Puccini.
Nach dem gemeinsamen Transfer
zum Festspielhaus erwartet Sie eine imposante Aufführung
auf der Bühne am See. Der abendliche Blick auf die Inszenierung
mit dem Sonnenuntergang im Hintergrund und den ruhigen See,
sind Eindrücke die wohl einzigartig sind.
Hintergrund der Handlung
ist das Jahr 1800. Italien steht unter dem Eindruck der Französischen
Revolution. Die Truppen Napoleons haben auch Rom in Besitz
genommen, wo Cesare Angelotti als einer der Konsulen eingesetzt
wird. Doch die „Römische Republik“ scheitert
und Angelotti wird gefangen genommen und bricht aus. Zuflucht
findet er in der Kirche Sant’Andrea della Valle, wo
der erste der drei Akte beginnt.
Den Schlüssel zur Familienkapelle und Frauenkleider für
die Flucht hat Angelotti von seiner Schwester bekommen. Eben
jener Schönen, die der Maler Cavaradossi heimlich zum
Modell für sein Bildnis der Maria Magdalena erwählt
hat. An diesem Bild entzündet sich die Eifersucht seiner
Geliebten, der Sängerin Floria Tosca. Grundlos bezichtigt
sie Cavaradossi der Untreue und dieser kann sie nur mit Mühe
beschwichtigen. Am Abend solle sie ihn zum Stelldichein in
seiner Villa treffen, so sagt er ihr.
Und nachdem der Maler seine Liebste fortgeschickt hat, kümmert
er sich um Angelotti. Ihm bietet er Zuflucht an im Brunnen
seines Gartens, wo sich ein geeignetes Versteck befindet.
Doch die Verbindung zwischen Angelotti und dem Maler bleibt
auch dem intriganten Chef der Geheimpolizei, Baron Scarpia,
nicht verborgen, der anhand des Bildnisses von Angelottis
Schwester die richtigen Schlüsse zu ziehen weiß.
Geschickt nutzt er die Eifersucht der Sängerin Tosca
für seine Zwecke, er schürt ihren Argwohn gegen
den Geliebten noch. Und als sie sich aufmacht, Cavaradossi
und seine vermeintliche Geliebte in dessen Villa zu überraschen,
schickt Scarpia ihr seine Spione nach. Scarpia hat selbst
ein Auge auf die schöne Tosca geworfen und ihr Liebhaber
ist ihm im Weg.
In Scarpias Zimmer im Palazzo Farnese entspinnt sich der zweite
Akt. Von Angelotti fehlt noch immer jede Spur, aber dafür
wird der Maler Cavaradossi in Handschellen vorgeführt.
Das Verhör beginnt. Der Künstler bestreitet jegliches
Wissen von Angelottis Flucht oder Verbleib, worauf Scarpia
ihn aus dem Raum schaffen lässt. Stattdessen wendet er
sich Tosca zu, die zunächst ebenfalls leugnet, etwas
zu wissen. Doch der Baron foltert ihren Geliebten.
Unter diesem Druck gibt die Sängerin
endlich nach und enthüllt Angelottis Versteck. Cavaradossi
wird aus der Folterkammer geführt, doch nachdem er von
Toscas Verrat erfährt, will er nichts mehr von ihr wissen.
In dieser Situation bringt ein Bote die Kunde, dass
die ersten Siegesmeldungen verfrüht waren und die Franzosen
eine wichtige Schlacht gewonnen haben. Cavaradossi jubelt
begeistert und liefert damit Scarpia den Grund, ihn zum Tode
verurteilen und abführen zu lassen. Ein einziges Mittel
gebe es noch, ihren Geliebten zu retten, lässt Scarpia
Tosca wissen: Sie müsse sich ihm hingeben.
Toscas Flehen rührt ihn nicht, sondern steigert nur seine
Begierde. Als ein Agent meldet, dass Angelotti bei seiner
Entdeckung den Freitod gewählt hat, beschließt
Tosca wenigstens Cavaradossi zu retten und willigt in Scarpias
Bedingung ein. Der sichert die Freilassung des Malers zu.
Doch zuvor werde er eine Scheinhinrichtung veranlassen, damit
man ihn für tot halte. Ein Schutzbrief soll danach das
freie Geleit der beiden sichern. Aber als Scarpia in den Armen
der schönen Sängerin seine Belohnung einfordern
will, stößt sie ihm ein Messer ins Herz
Mit dem Schutzbrief läuft Tosca
zur Engelsburg, dem Schauplatz des dritten Aktes. Die Verzweiflung
Cavaradossis schlägt in Zuversicht um, als ihm seine
Geliebte von der Scheinhinrichtung mit Platzpatronen erzählt.
Die Soldaten drücken den Abzug, Cavaradosi fällt.
Als Tosca ihm aufhelfen will, stellt sich Scarpias Täuschung
entsetzt fest: Ihr Geliebter atmet nicht mehr. Inzwischen
haben die Agenten Scarpias Leiche entdeckt. Aber noch bevor
sie Tosca ergreifen können, stürzt sie sich über
die Brüstung in den Tod.
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